Zweite Gesamtschule für Bornheim

 

 

 

Die Heinrich Böll Sekundarschule leistet seit Jahren wertvolle pädagogische Arbeit. Trotzdem ist es eine gute Entscheidung, die Schule in eine Gesamtschule umzuwandeln.

 

Weshalb ist die Umwandlung der Sekundarschule zu einer Gesamtschule richtig?

Der Schulform Sekundarschule fehlt eine eigene gymnasiale Oberstufe. Daher scheuen sich viele Eltern leistungsstarker Grundschülerinnen und Grundschüler, ihre Kinder an einer Sekundarschule anzumelden und der „kleinen Schwester“ der Gesamtschule fehlt oft die für das gemeinsame Lernen notwendige Leistungsheterogenität.

Zu einer Gesamtschule gehört eine eigene gymnasiale Oberstufe. Das ist wichtig, weil die Schulen nur so ihren Auftrag erfüllen können:

Jede Schülerin und jeder Schüler soll den zu ihr / ihm passenden Schulabschluss erreichen!

Der Schulabschluss soll den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler entsprechen und soll nicht von der sozialen Herkunft abhängen. Gesamtschulen erreichen dieses Ziel, weil die Entscheidung darüber, welche schulische Laufbahn und welcher Schulabschluss für eine Schülerin / einen Schüler passend sind, nicht schon in der 4. Klasse getroffen wird. Alle Kinder bekommen die Chance, sich zu entwickeln. Erst am Ende der Klasse 9 wird entschieden, welchen Abschluss die Schülerinnen und Schüler anstreben können – inklusive Abitur.

 

Wie wird sich die Schullandschaft in Bornheim verändern?

Wie bisher wird es in Bornheim (die beiden kirchlichen Mädchenschulen und die LVR Förderschule eingerechnet) sieben weiterführende Schulen geben. Die Schulform Sekundarschule wird es nicht mehr geben, dafür aber zwei Gesamtschulen.

Die Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen unserer Stadt wird zukünftig eine der beiden inklusiven Gesamtschulen oder das Gymnasium besuchen.

 

Welche Ziele sollten wir verfolgen?

Unsere Ziele sollten sein, dass für alle Bornheimer Kinder ein Platz an einer weiterführenden Schule in Bornheimer zur Verfügung steht und dass alle Schülerinnen und Schüler den zu ihnen passenden Schulabschluss erreichen können. Das ist keine leichte Aufgabe, weil die Kinder umliegender Gemeinden, die selbst keine Gesamtschule haben, die gleichen Rechte wie Kinder aus Bornheim haben. Außerdem entscheiden die Schulleiterinnen und Schulleiter im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben über die Aufnahmen an ihrer Schule.

 

Die Aufgabe des Schulträgers und der Politik wird es also sein, die schon begonnene Zusammenarbeit mit unseren Nachbarkommunen zu verstärken und mit Respekt vor der Trennung von inneren und äußeren Schulangelegenheiten noch enger mit unseren Schulen zusammenzuarbeiten.

 

Unsere Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft unserer Stadt. Für sie lohnt jede Anstrengung.

 

 

 

 

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